News & Presse (22.01.2019 20:00 Uhr)

Die männliche E-Jugend der Stahlhandballer weiter Verlustpunktfrei

Am Sonntag, den 22.01.2019 traten die Stahlhandballer in Wildau zu den Nachholspielen gegen den HSV Wildau und gegen den MTV Altlandsberg an.

Man war sich im Klaren, dass das erste Spiel gegen den HSV Wildau der nächste bedeutsame Prüfstein werden wird. Gegen Grünheide hatte man bereits die erste schwere Prüfung mit einem deutlichen 17:11 bestanden. Die Jungs begannen sowohl im Spielaufbau, als auch im Pressing bei Ballbesitz des Gegners sehr konzentriert. Die Eröffnung im System 3 gegen 3 in der eigenen Hälfte wurde zielstrebig und schnell durchgeführt. In Ansätzen war auch das Bemühen zu sehen, die eingeübten Laufwege und Passfolgen umzusetzen. Nicht zuletzt war auch ein gutes Durchsetzen am gegnerischen Spieler der Grund für die schnellen Pässe in die gegnerische Hälfte. Dort wurde die schnelle Passfolge fortgesetzt und die Stahljungs konnten Torerfolge erzielen. Insbesondere Eik Syring konnte sich in dieser Phase mit Torerfolgen auszeichnen. Dies war aber auch das Ergebnis dessen, dass die Jungs nach dem Torerfolg beim folgenden Anwurf vom gegnerischen Tor den Gegner sofort wieder unter Druck setzten und Ballgewinne erzielten. Schnell stand es 4:0 für Stahl. Nach dem 6:2 kam ein Bruch in das Spiel. Die Abwehr funktionierte nicht mehr so gut. Auch weil die Wildauer die richtige Entscheidung trafen, in die große Lücke zu ziehen. Wurde der Ball in die gegnerische Hälfte gepasst und ergaben sich klare Chancen, so wurden diese meist vergeben, da die Abschlüsse halbherzig und ungenau waren. Eine leichte Beute für den gegnerischen Torwart. Die Auszeit wurde genommen, um die Jungs mental wieder aufzubauen, was auch gelang. Mit einem Halbzeitstand von 6:6 ging es in die Pause.

Es wurde klar abgesprochen, wie die ersten Angriffe vorzutragen sind. Die Jungs setzten es sehr gut um und erzielten 2 Tore in Folge. Der Gegner sah sich veranlasst,  nach 2 Minuten eine Auszeit zu nehmen. In der 20. Minute erzielte Stahl das 10:8. Der Gegner konnte aber ausgleichen, da die Wildauer ihre individuelle Stärke zeigten. Im Zweikampf setzte man sich durch und erzielte Tore. Die Partie war dann bis zur 24. Minute ausgeglichen. Auch, weil wieder mehrere klare Chancen vergeben wurden. Hier waren die Wildauer im Abschluss deutlich effektiver. In der 27. Minute erzielte Moritz Panzer mit einem Strafwurf das 14:12 für die Stahljungs. Das Spiel blieb spannend, da die Wildauer dran blieben. Wegen zu passiver Deckung wurde gegen Stahl ein Strafwurf verhängt. Jetzt kam die Stunde von Ilja Altengof. Trotz seines jungen Alters ist er schon in der Lage, eventuelle Würfe des Gegenspielers zu erkennen und sich entsprechend einzustellen. Er hielt den Strafwurf. Es folgten knappe 2 Minuten, in denen beide Mannschaften keine Tore erzielen konnten. 30 Sekunden vor Schluss erzielte Wildau den Anschlusstreffer. (13:14) Den folgenden Angriff  konnte Stahl wiederum zum 13:15 für Stahl abschließen. Die Freude nach dem Spiel stellte sich gar nicht so richtig ein, da die Jungs offensichtlich bis an ihre Grenzen gekämpft haben.

Stahl Spielte mit:
Ilja Altengof, Collin Drews (beide im Tor), Moritz Panzer 1(1), Eik Syring 6(1), Phillip Fischer 3, Hamzeh Allaf 1, Tino Deneke, Theo Bär, Jonas Fiedler, Konstantin Klinger, Leon Piehl 2, Iron Menzel, Torben Heinrich 2,

Trainer: Eberhard Westphal, Slawomir Zach


Im folgenden Spiel war nach einer kurzen Pause der Gegner der MTV Altlandsberg.

Es kamen von Beginn an überwiegend Spieler zum Einsatz, die im vorherigen Spiel auf der Bank blieben.
Diese nutzten ihre Chance und demonstrierten, dass auch sie in der letzten Zeit beim Training dazugelernt haben. Pressing und schnelle Passfolgen wurden gezeigt. Die Absprache, dass alle Spieler in das Spiel sich einbringen und auch einbezogen werden sollten wurde umgesetzt. Über das 7:0 und 9:1 ging es mit einem 15:5 in die Halbzeit. Aber auch hier zeigte sich, dass der quirlige Gegenspieler mit der Nr. 5, Nic Körber, einige Stahljungs vor Probleme stellte.

Nahezu jeder Spieler konnte sich in die Torschützenliste eintragen. Damit sorgten die Spieler selbst für ein großes Stück Selbstvertrauen und einen Motivationsschub. Kontinuierlich wurde der Vorsprung ausgebaut und mit 26:6 ging das Spiel an Stahl. Nicht zuletzt, weil Collin Drews insbesondere in der 2. Halbzeit einige gute Bälle des Gegners hielt.

Stahl Spielte mit:
Ilja Altengof, Collin Drews (beide im Tor), Moritz Panzer 3(1), Eik Syring 3, Phillip Fischer 5, Hamzeh Allaf 2, Tino Deneke, Theo Bär 3, Jonas Fiedler 1, Konstantin Klinger 2, Leon Piehl, Iron Menzel 1, Torben Heinrich 8,

Trainer: Eberhard Westphal, Slawomir Zach

 

Slawomir Zach